Schwandorf, 06.12.2014

Jahresabschlussfeier 2014

Einsätze und Ausbildungen fordern das THW Schwandorf

Die Geehrten mit MdB Karl Holmeier, MdL Franz Schindler, Oberbürgermeister Andreas Feller, stellv. Ortsbeauftragten Axel Kagerer und dem Vertreter der THW Geschäftsstelle Schwandorf Mathias Karl.

Da sich Ortsbeauftragter Martin Liebl derzeit wegen der Ebola-Krise auf einem Auslandeinsatz in Ghana befindet, hieß sein Stellvertreter Axel Kagerer die Helfer, den Nachwuchs und Gäste aus der Politik zur Jahresabschlussfeier des THW Schwandorf willkommen. In seinem Jahresbericht informierte er über Einsätze bei Bränden von Bauernhöfen und im Innovationspark Wackersdorf, die Sicherung eines einsturzgefährdeten Gebäudes in Nittenau sowie den regelmäßigen Autobahnbereitschaftsdienst, der als Präventionsmaßnahme dazu beitrage, schwere Unfälle zu verhindern.

Man habe 2014 zahlreiche Übungs- und Fortbildungsmaßnahmen durchgeführt, sagte Kagerer und nannte als Beispiel die Höhensicherungsübung im Sepp-Simon-Stadion sowie Kurse für die Einführung des Digitalfunks. Mit Mitteln des Bundes wurde ein neuer Rettungsspreizer angeschafft, mit finanzieller Unterstützung durch die THW-Helfervereinigung neue Gerätschaften wie ein Container, der aktuell zur Zugbefehlsstelle ausgebaut wird. Der Jugendleiter Markus Lederer berichtete ebenfalls von zahlreichen Aktivitäten, neben den 14-tägigen Ausbildungen führte man auch ein Zeltlager in Kallmünz durch. Der Höhepunkt war die, mittlerweile schon traditionelle 24h Übung mit den Jugendfeuerwehren der Stadt Schwandorf. Aktuell gehören 17 Mitglieder der Jugendgruppe an, darunter sechs Mädchen. Mathias Karl von der THW-Geschäftsstelle informierte, dass die Altersgrenze für THW-Helfer nach oben aufgehoben und nach unten auf sechs Jahre abgesenkt wurde. Der G 7- Gipfel und die Flüchtlingswelle würden das THW 2015 fordern.

MdB Karl Holmeier sagte ein herzliches „Dankeschön“ an alle THW-Helfer. Schwandorf sei eine starke Truppe in punkto Einsatz, Ausbildung, Jugendarbeit und Kameradschaft. MdL Franz Schindler zeigte sich stolz auf das THW und bescheinigte den THW-Helfern eine sehr hohe Motivation. Was in den vergangenen Jahrzehnten aufgeboten worden sei, könne sich sehen lassen. Als aktiver THW-Mann und Kommunalpolitiker appellierte Oberbürgermeister Andreas Feller angesichts von 40 Millionen Euro Defizit im Technischen Hilfswerk an die Bundespolitik, die Hilfsorganisation „nicht herunterzuschlampen“. Sein Dank galt insbesondere der Helfervereinigung für die ständige Unterstützung der Aktiven und die Förderung der Kameradschaft.

 

Auszeichnungen und Ehrungen

Die sechs Aktiven mit den meisten Dienststunden bekamen als kleines Dankeschön von stellv. Ortsbeauftragten Axel Kagerer ein Präsent überreicht.

  • Paul Altendorfner mit 1.121 Stunden
  • Andreas Fleischmann mit 1.017 Stunden
  • Florian Rothauscher mit 717 Stunden
  • Christian Sperl mit 698 Stunden
  • Markus Lederer mit 637 Stunden
  • Alexander Würsching mit 632 Stunden

 

Helferzeichen in Gold mit Kranz

  • Christian Hiltl
  • Andreas Fleischmann

 

Helferzeichen in Gold

  • Arno Wifling

 

40 Jahre Mitgliedschaft im THW

  • Ernst Pirzer

 

30 Jahre Mitgliedschaft im THW

  • Wolfgang Schaumberger

 

20 Jahre Mitgliedschaft im THW

  • Thomas Mann
  • Mathias Altendorfner

 

10 Jahre Mitgliedschaft im THW

  • Thomas Ries

 

 

 


  • Die Geehrten mit MdB Karl Holmeier, MdL Franz Schindler, Oberbürgermeister Andreas Feller, stellv. Ortsbeauftragten Axel Kagerer und dem Vertreter der THW Geschäftsstelle Schwandorf Mathias Karl.

  • Stellv. Ortsbeauftragter Axel Kagerer stellte den Jahresbericht vor

  • Jugendleiter Markus Lederer bei seinem Jahresbericht

  • MdB Karl Holmeier bedankte sich in seinem Grußwort für die erbrachte Leistung bei Einsätzen, Übungen und Jugendarbeit zum Wohle der Bevölkerung.

  • MdL Franz Schindler zeigte sich stolz auf das THW in Schwandorf und bescheinigte eine hohe Motivation bei den Mitgliedern.

  • Der Oberbürgermeister der Stadt Schwandorf und zugleich Helfervereinsvorsitzender Andreas Feller forderte in seinem Grußwort den Bund dazu auf, endlich die benötigten Mittel für den Katastrophenschutz bereitzustellen. Nur mit einer funktionierenden und vorhandenen Ausstattung könne geholfen werden.

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