Schmidgaden, 06.03.2010

Zahlreiche Unfälle während witterungsbedingter Autobahnbereitschaft - Schneefall verursacht Verkehrschaos auf den Autobahnen A6 und A93

Am 06.März war das THW Schwandorf von 08.00Uhr bis 14.00Uhr auf der A93 und A6 im Rahmen einer witterungsbedingten Autobahnbereitschaft eingesetzt.

Am 06.März war das THW Schwandorf von 08.00Uhr bis 14.00Uhr auf der A93 und A6 im Rahmen einer witterungsbedingten Autobahnbereitschaft eingesetzt.

In diesem Zeitraum ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle. Der erste gegen 08.15Uhr auf der A93 bei Ponholz. Hier war eine PKW Lenkerin auf Grund einer Panne nach links an die Leitplanke gefahren. Die sechs eingesetzten Helfer schoben den PKW auf den Pannenstreifen und sicherten die Unfallstelle bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes ab. Dieser Einsatz war gegen 09.30Uhr beendet.

Gegen 10.10Uhr ereignete sich der nächste Unfall kurz vor der Anschlussstelle Schwandorf-Nord. Hier waren zwei PKW kollidiert und in die linke Leitplanke gekracht. Das THW Schwandorf sicherte die Unfallstelle ab, leitete den Verkehr von der linken auf die rechte Fahrspur an der Unfallstelle vorbei und half anschließend bei der Fahrbahnreinigung. Diese Unfallstelle war gegen 11.45 Uhr geräumt.

Da gegen 14.30Uhr der Schneefall wieder intensiver wurde und die Sichtweite binnen weniger Minuten auf teilweise unter 100 Meter sank, führte man die Autobahnbereitschaft fort.

Man wurde zur Unterstützung auf die A6 gerufen, wo sich innerhalb einer halben Stunde mehrere Unfälle ereigneten und der Verkehr in Fahrtrichtung Nürnberg und Fahrtrichtung Waidhaus komplett zumsammenbrach. Bei jeder Steigung stellten sich LKW quer, rutschten ineinander und begruben PKW unter sich. Verletzte konnten vom Rettungsdienst nicht erreicht werden da nahezu kein Durchkommen mehr möglich war und die Schneehöhe auf der Autobahn mittlerweile schon 15 Zentimeter betrug. Ohne Schneeketten war Weiterkommen unmöglich. So fuhr das THW Schwandorf Verletzte von der Autobahn zur nächstgelegenen Anschlussstelle und übergab diese dort dem Rettungsdienst. Man fuhr den kompletten betroffenen Autobahnabschnitt in beiden Richtungen ab und versorgte die Verletzten. Nachdem diese dann alle abtransportiert waren half man bei Absicherungsarbeiten und unterstützte die Polizei bei den Unfallaufnahmen.

Zusammen mit dem THW Amberg, den Feuerwehren aus Nabburg, Pfreimd, Wernberg und Oberköblitz arbeitete man die Unfallstellen Stück für Stück ab. Die Fahrtrichtung Waidhaus konnte so bis ca. 19.30Uhr geräumt werden. Der Verkehr brach aber kurz darauf erneut zusammen, da sich die LKW wieder auf der vereisten Fahrbahn querstellten und kein Räumdienst verfügbar war. Nach weiteren eineinhalb Stunden waren alle LKW geborgen, beide Fahrtrichtungen abgestreut und wieder befahrbar.

So konnte man gegen 21.15Uhr von der A6 abrücken.


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