Sonntagnacht um 23:32 Uhr wurden zahlreiche Feuerwehren und der Fachberater des THW Oberviechtach zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens nach Steinach bei Gleiritsch alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand die Stallung für Milchviehhaltung bereits im Vollbrand. Aufgrund der engen Bebauung und der schlechten Löschwasserversorgung, lag anfangs das Hauptaugenmerk darauf, die Tiere zu schützen und ein Übergreifen auf das Wohnhaus und benachbarte Scheunen zu verhindern. Durch die Betonbauweise des Stalls konnten die Kühe glücklicherweise im Stall verbleiben. Diese wurden mittels Drucklüfter mit Frischluft versorgt.
Für sieben Kälber, die hinter dem Stall unter einem Vordach untergebracht waren, kam leider jede Hilfe zu spät. Aufgrund des einstürzenden Anbaus konnten diese nicht mehr rechtzeitig gerettet werden.
Für die Löschwasserversorgung wurde durch die Feuerwehr eine lange Schlauchstrecke von nahegelegenen Teichen aufgebaut.
Da im vom Brand betroffenen Bereich große Mengen an Stroh gelagert waren, wurde im weiteren Einsatzverlauf das THW Oberviechtach mit dem Kipper mit Ladekran und die Fachgruppe Räumen des THW Schwandorf mit Bagger und Kranfahrzeug nachalarmiert. Gemeinsam mit einem örtlichen Fuhrunternehmen wurden die glimmenden Strohballen vom Zwischenboden der Stallung entfernt, auf LKWs verladen und für die Nachlöscharbeiten auf ein nahegelegenes Feld am Ortsrand verbracht.
Die Arbeiten zogen sich bis Montag in den Nachmittagsstunden.
Die Verpflegung der Einsatzkräfte erfolgte durch die Johanniter aus Schwandorf.
Die Ermittlungen zur Brandursache haben die PI Oberviechtach und die Kripo Amberg übernommen.
Brand landwirtschaftliches Anwesen
- Einsätze
Gleiritsch,
Unterstützung der Feuerwehr mit Bagger, Kipper und Kranfahrzeug
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