Steinberg am See, 09.06.2018

Unwetter über Steinberg

Starkregen setzt zahlreiche Keller unter Wasser und bedroht Pumpstation

Am Samstagnachmittag traf ein starkes Unwetter die Gemeinde Steinberg am See. Ab ca. 15 Uhr setzte heftiger Regen ein, der binnen kürzester Zeit den sog. "Schreckenbach" über die Ufer treten ließ. Durch den punktuellen Starkregen liefen in der Folge auch zahlreiche Keller an anderen Bereichen der Gemeinde voll Wasser, Straßen waren nicht mehr passierbar und das Pumpwerk an der tiefsten Stelle des Ortes drohte komplett überflutet zu werden und dadurch auszufallen.

Um 15:47 Uhr wurden die THW Ortsverbände Schwandorf und Nabburg auf Anforderung der Einsatzleitung der Feuerwehr Steinberg zur Unterstützung bei den Pumparbeiten alarmiert.

Als Bereitstellungsraum diente das Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Steinberg. Von dort wurden alle Einsätze, die durch die ILS weitergeleitet wurden, koordiniert und abgearbeitet. Der Zugtrupp des THW Schwandorf baute hierfür eine Untereinsatzabschnittsleitung (UEAL) auf und diente als Bindeglied zwischen Einsatzleitung der Feuerwehr und den THW Einheiten im Schadensgebiet.

Das THW Nabburg übernahm mit der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen und der Großpumpe "Hannibal" die Pumparbeiten an der Pumpstation der Gemeinde. Die weiteren THW Einheiten pumpten zusammen mit den Kollegen der Feuerwehr weit über 50 Keller leer, verbauten Sandsäcke und machten Straßen wieder passierbar. In einzelnen Kellern stand das Wasser teilweise bis zu 1,20 Meter hoch.

Gegen 20:30 Uhr hatten die ca. 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW alle Einsatzstellen abgearbeitet. Auch die Pumpstation konnte gehalten und somit ein noch größerer Schaden abgewendet werden. Da sich in der Zwischenzeit auch die Wetterlage entspannt hatte, wurden die überörtlichen Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen. 

Für die 30 Aktiven des THW Schwandorf war der Einsatz um 22 Uhr mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft beendet.   

Onetz      

Mittelbayerische Zeitung


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